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Whisky Sour : So gelingt der bekannteste Cocktail auf jeden Fall

Das Geheimnis hinter einem waschechten Whisky Sour sind drei simple Zutaten, welche in der Vielfalt der Aromen zu begeistern wissen und ein Getränk hervorbringen, welches nicht selten als König der Whisky-Drinks bezeichnet wird.

Die Basis jedes Whisky Sour ist ein guter Whisky. Versuchen Sie das Rezept mit Ihrem Lieblingswhisky oder mixen Sie Ihren Whisky Sour mit einem klassischen Bourbon. Entscheidend ist allein, den Whisky Sour sofort nach seiner Zubereitung zu genießen, dann schmeckt er einfach am besten.

Rezept und Zubereitung

Die Zutaten:

  • 4cl Whisky
  • 3cl Zitronensaft
  • 1TL Rohrzucker

Die Zubereitung:

  • Alle Zutaten in einen Cocktail Shaker geben
  • Zirka zehn Sekunden kräftig mixen
  • Einige Eiswürfel dazugeben und nochmals etwa 20 Sekunden shaken
  • Flüssigkeit in mit Eiswürfel gefüllte Gläser gießen
  • Nach Belieben dekorieren und sofort servieren

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Geschüttelte Cocktails werden nicht nur von britischen Geheimagenten bevorzugt, ein Boston-Shaker ist auch für die meisten Barkeeper unverzichtbar, um einen Whisky Sour zu kreieren. Die Zutaten wandern ins Glasgefäß, welches dann in den dazugehörigen Edelstahlbecher gestülpt wird. Die Messskala am Glasbehälter erleichtert die Dosierung und durch den durchsichtigen Becher lässt sich gut erkennen, ob der Cocktail bereits genügend geshakt wurde.

Gemixt werden sollte mit viel Eis. Landet der Whisky Sour anschließend im Glas, sollte ihn dort ebenfalls ausreichend Eis erwarten.

Tipp: Verwenden Sie große Eiswürfel, diese halten länger durch und verwässern den Drink nicht unnötig.

Nun ist der Whisky Sour für unseren Geschmack schon fertig. Deko hat dieses Getränk eigentlich nicht nötig. Dennoch schwören einige auf Zitronen- oder Orangenscheibe, Zitronenschale oder die klassische Cocktailkirsche mit Stiel.

Das wirklich spannende am Whisky Sour sind die Aromen selbst, ist die Säure, welche sich gegen den Rohrzucker zu behaupten sucht und der Geschmack des Whisky, der sich im Nachgang durchsetzen kann und die Geschmacksnerven durchdringt.

Zitrone ist nicht gleich Zitrone

Ohne Zitrone verdient der Whisky Sour seinen Namen nicht. Das eigentliche Trinkvergnügen wird durch den Whisky selbst in Verbindung mit der Säure der Zitrone bestimmt. Der Rohrzucker nimmt dem Ganzen etwas seine Intensität. Hier die passende Mischung für sich selbst zu finden, verlangt einiges an Experimentierfreudigkeit, auch und gerade bei der Zitrone. Die Säure der verschiedenen Säfte ist recht unterschiedlich. Weniger ist manchmal mehr. Ein vorheriger Geschmackstest hilft Ihnen, das passende Maß zu finden.

Von der nur allzu geläufigen gelben Plastikzitrone sollte Abstand genommen werden. Frischer Zitronensaft ist die bessere Wahl. Dabei sollte zu Zitronen gegriffen werden, die weniger sauer sind.

Tipp: Frisch gepressten Zitronensaft nur gesiebt ins Glas geben, ansonsten findet sich das Fruchtfleisch im Cocktail wieder, was nicht nach jedermanns Geschmack sein dürfte.

Das richtige Verhältnis ist wie gesagt abhängig vom Säuregehalt der Zitronen. Für den Anfang kann man es mit einem Mischverhältnis Whisky-Zitrone von 2:1 versuchen. In einigen Rezeptvorschlägen finden sich auch Mischverhältnisse von 3:2 oder 4:1,5. Nach und nach wird man das für sich stimmige Mischverhältnis herausfinden. Daher sollten Sie sich nicht allzu sehr von den in den Rezepten gemachten Angaben leiten lassen.

Rohrzucker und Whisky Sour – die perfekte Verbindung

Keine Kompromisse duldet die Verwendung des Zuckers. Verwendet wird ausschließlich Rohrzucker, also Zucker, der aus Zuckerrohr hergestellt wird. Bei diesem eingedickten Zuckerrohrsaft kann zwischen Vollrohrzucker und Roh-Rohrzucker unterschieden werden. Während der Roh-Rohrzucker, der sogenannte Muscovado Zucker, teils raffiniert ist, wird dies beim Vollrohrzucker unterlassen und alle Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Vollrohrzucker besitzt meist Bio-Qualität und ist die erste Wahl für einen vollmundigen Whisky Sour.

Tipp: Rohrzucker ist nicht wirklich gesünder als Haushaltzucker. Die malzige Karamellnote des braunen Zuckers macht ihn nur einfach viel geeigneter für den Whisky Sour. Reine Geschmackssache also.

Die Melasse im Rohrzucker enthält zwar relativ hohe Anteile an Eisen, Kalzium oder Magnesium. Der Gesamtanteil ist jedoch ausnehmend gering. Der Anteil von Saccharose liegt bei beinahe 98% und damit ist brauner Zucker in dieser Hinsicht vergleichbar mit weißem Haushaltzucker.

Mehr als ein Geheimtipp – Whisky Sour mit Eiweiß

Durch die Zugabe von Eiweiß wird aus dem Whisky Sour ein Boston Sour. Probiert haben sollte ihn jeder, danach scheinen die Meinungen zweigeteilt. Für viele Whisky-Trinker ist das aufgeschlagene Eiweiß eine Bereicherung und sie empfinden ihren Sour als ausgewogener und vollmundiger. Wer partout kein rohes Eiweiß mag, wird sich damit schwertun, dieses ausgerechnet in seinem Lieblingswhisky wiederzufinden. Abgeschreckt vom leicht muffigen Eiweiß-Geruch Abstand vom Whisky Sour mit Eiweiß zu nehmen, scheint unbegründet, wenn zu frischen Eiern gegriffen wird.

Tipps für den Umgang mit Eiweiß beim Shaken:

  • Das Eiweiß sollte in jedem Fall gut aufgeschlagen werden, damit kein schleimiger Eindruck beim späteren Genuss entsteht.
  • Falls es nicht gelingt, das Eiweiß rückstandslos vom Eigelb zu trennen, ist es ratsam, das Eiweiß immer als erste Zutat in den Shaker zu geben.
  • Eine schöne Schaumkrone erhält man, wenn alle Zutaten zunächst ohne die Zugabe von Eis geshakt werden.
  • Damit die Schaumkrone nicht in sich zusammenfällt und die spannende Konsistenz genossen werden kann, sollte der Whisky Sour mit Eiweiß sofort nach der Zubereitung getrunken werden.

Ein Rezeptvorschlag für Exoten und Genießer

  • 6cl Whisky
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Pflaumen Sirup
  • 1cl Ingwerkonzentrat
  • Eiswürfel
  • Eiweiß

Zunächst wird das Ei getrennt und das Eiweiß landet zuerst im Shaker. Dann alle übrigen Zutaten, außer das Eis, zugeben und kräftig shaken. Hat sich genügend Schaum gebildet, kann das Eis zugegeben werden. Den fertigen Drink in die Gläser füllen und mit einer Pflaumenspalte garnieren – fertig.

Welcher Whisky passt zum Whisky Sour?

Welcher Whisky vorrangig genutzt wird, lässt sich an der häufig gebräuchlichen Schreibweise “Whiskey Sour” bereits ein Stück weit erkennen. Meist wird Bourbon Whiskey verwendet. Fakt ist, der Whisky als Grundzutat ist nicht zu unterschätzen, denn er bestimmt letztlich den Geschmack. Kommen auch weitere Aromen dazu, Sie werden “Ihren” Whisky herausschmecken und sollten daher nicht unbedingt zu einem Whisky aus dem Discounter greifen. Eigentlich nichts falsch machen lässt sich mit einem Whisky, der einem selber schmeckt.

Weniger glücklich werden die Liebhaber von Rye Whisky mit dem Ergebnis aus dem Shaker sein. Diese Whiskys sind viel zu herb für diesen Drink. Die rauchigen schottischen Whiskys genießen Sie besser auch lieber pur, als in Form eines Whisky Sour. Werden die Geschmacksnerven nach ihrer Meinung gefragt, führt kein Weg am Bourbon vorbei.

Bourbon Whiskey – eine gute Wahl

Bourbon Whiskey ist eine amerikanische Whiskysorte, welche vornehmlich aus Mais hergestellt wird. Weiterhin sind Gerste und Roggen in unterschiedlichen Anteilen enthalten. Ein Bourbon darf bei der Herstellung nicht mehr als 80% Alkohol enthalten. Gelagert wird der stilechte Bourbon in Fässern aus Weißeiche, welche vor der Benutzung angekohlt werden. Bourbon wird in den gesamten USA hergestellt, vornehmlich jedoch in Tennessee und Kentucky.

Was einen Whisky zum Bourbon macht, legt der Code of Federal Regulations fest. Der Produktname ist geschützt und niemand darf Bourbon Whiskey außerhalb der USA produzieren.

Einige Bestimmungen aus dem Codex der US-Gesetzgebung:

  • Bourbon muss ausschließlich in den USA gebrannt werden.
  • Zu Beginn der Lagerung darf der Alkoholgehalt nicht höher als 62,5% ausfallen.
  • Es dürfen bis zu 2,5% Zusatzstoffe enthalten sein, sofern es sich nicht um einen Straight Bourbon handelt.
  • Straight Bourbon enthält keinerlei Zusatzstoffe und reift mindestens zwei Jahre in neuen Eichenfässern.
  • Bonded Bourbon stammt aus einer einzigen Brennerei und umfasst nur einen einzigen Jahrgang. Die Lagerung erfolgt in Bonded Warehouses genannten Lagerhäusern über mindestens vier Jahre.
  • Tennessee Whiskey ist ein in Tennessee hergestellter Whisky, welcher nach der etwa 1820 entwickelten Technik Lincoln County Process hergestellt wird.
  • Kentucky Straight Bourbon wird ausschließlich in Kentucky gebrannt und muss dort für mindestens ein Jahr gereift sein.

Das Gesetz schreibt bei der Herstellung einen Maische-Anteil von 51% vor. Meist ist dieser Anteil jedoch weit höher. Wird der Whisky gebrannt, besitzt er häufig einen Alkoholgehalt von etwa 70%.

Für die Lagerzeit gibt es keine allgemeingültigen Vorgaben. Bereits eine Lagerzeit von zwei Jahren ist ausreichend, um als Straight Bourbon in den Handel gelangen zu dürfen. Auf den Flaschen müssen Lagerzeiten von bis zu vier Jahren angegeben werden. Häufig reifen die Bourbon Whiskeys jedoch deutlich länger. Es kommen Lagerzeiten von mehr als 20 Jahren vor.

Für die Lagerung vorgeschrieben sind Fässer aus Amerikanischer Weiß-Eiche. Hergestellt werden diese Fässer meist in Missouri oder Arkansas. In den angekohlten Fässern gelangt der Whisky langsamer zur Reifung, als in Fässern aus französischer Eiche. Meist lagert der Whisky in riesigen 200-Liter-Fässern, welche in als Rackhouse bezeichneten Lagerhallen aufgestellt werden.

Bourbon wird in den USA nicht allein als Getränk geschätzt. Die Küche der Südstaaten hat den Whisky in eine Reihe landestypischer Rezepte integriert. So schmeckt kein Süßkartoffelauflauf ohne einen Schuss Whisky und auch die Bourbon Balls sind eine beliebte regionale Spezialität.

Bourbon ist nicht nur für den Whisky Sour die beste Wahl, auch Manhattan oder Whiskey Toddy werden vorwiegend mit Bourbon gemixt.

Die besten Bourbons für den Whisky Sour im Überblick

Bewährt – Jim Beam

Dieser Bourbon ist weltweit beliebt. In Kentucky werden jährlich mehr als 37 Millionen Liter produziert. In den über 70 Lagerhäusern des US-Bundesstaates warten jeweils bis zu 60.000 Fässer Whisky auf Abnehmer.

Der Einstieg gelingt mit dem Flaggschiff Jim Beam White Label. Dieser Whisky hat es sogar in die Top 10 der weltweit umgesetzten Spirituosen geschafft. Relativ preisgünstig in beinahe jedem Supermarktregal zu finden, eignet sich der White Label sehr gut zum Mixen und überrascht mit eine durchaus angenehmen Milde und Ausgewogenheit. Das Tasting lässt Noten von Eiche und Vanille erkennen auch das Maisaroma bleibt nicht unerkannt. Seine Individualität holt sich der White Label durch Zitrone und Rohrzucker.

Neben dem Marktführer Jim Beam White Label machen sich auch Premium-Marken wie Baker`s Whiskey, Knob Creek oder Basil Hayden sehr gut als Basis eines vollmundigen Whisky Sour.

Selten – Ten High Kentucky Straight Sour Mash Bourbon

In Deutschland ist dieser Bourbon leider Mangelware. Wer sich jedoch während eines USA-Besuches damit eindeckt, wird überrascht sein. In Deutschland gibt es leider nur eine Handvoll Händler, welche diesen Geheimtipp im Sortiment haben. Noch dazu handelt es sich um einen vergleichsweise günstigen Bourbon. Der Maisanteil liegt bei mehr als 70% und damit deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Maß.

Rund – Elijah Craig 12 Jahre Straight Bourbon Whiskey

Ein Bourbon, wie gemacht für den Whisky Sour. Eine angenehme Süße von Obst und Vanille mischt sich mit der durch den Roggen verursachten Härte. Ein tolles Geschmackserlebnis, besonders der lang anhaltende und warme Abgang.

Diesen Whisky hat nicht jeder, denn die Heaven Hill Distillery in Bardstown, Kentucky ist weit davon entfernt, Massenware zu produzieren. Bereits optisch überzeugt dieser Bourbon mit seiner tiefen, goldbraunen Farbe.

Kräftig – Elmer T. Lee

Wer Knob Creek mag, wird sich auch in diesen Bourbon verlieben. Der holzige Geruch ist unverkennbar. Getreide mischt sich in der Nase mit Honig und lässt einen an eine saftige Waldwiese denken. Der Geschmack ist würzig und voluminös. Im Nachgang zeigt der Waldhonig seine Präsenz. Trotz eines kräftigen Körpers zeigt sich der Elmer T. Lee weit eleganter als der scheinbar verwandte Knob Creek.

Die Brennmeister am Kentucky River besitzen 50 Jahre Erfahrung und haben einen komplexen Bourbon geschaffen, der eine an schottische Whiskys erinnernde Malzigkeit mitbringt und beim Tasting mit minziger Kühle überrascht. Der lange Abgang wird begleitet von Kakao und Honig.

Milde Varianten

Ein hoher Roggenanteil sorgt meist für eine gewisse Härte. Diese wird durch Mais und Weizen abgemildert. Mit einem hohen Weizenanteil hergestellt wird zum Beispiel Maker´s Mark, einer der mildesten Bourbon überhaupt. In der weltweit ältesten Bourbon-Destillerie nach einem alten Familienrezept produziert, besitzt Maker`s Mark eine lange Geschichte. Damals wie heute wird nichts dem Zufall überlassen und Handarbeit groß geschrieben. Geschmacklich überzeugt Maker`s Mark mit kräftigen Holz- und Karamellaromen. Der Geschmack lässt an Gebäck und frische Früchte denken und passt damit wunderbar zur Spritzigkeit der Zitrone.

Einen weichen und eher süßen Geschmack kann auch Four Roses Yellow Label vorweisen. Dieser Bourbon aus Kentucky wird aus zehn unterschiedlichen Whiskys hergestellt. Alle Whiskys reifen zwischen fünf und zehn Jahren im Eichenfass. Das leicht fruchtige Aroma von Birne und Honig lässt einen weichen Bourbon bereits erahnen. Dies bestätigt sich im frischen und weichen Geschmack und vor allem im Abgang.

Wer für seinen milden Bourbon etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, der wird mit einem Woodford Reserve Distillers Select nicht enttäuscht werden. Auch hier findet sich wieder viel Frucht und Vanille. Kakao und Karamell mischen sich darunter und der Roggen bringt die nötige Würze ein. Als einer der wenigen Kentucky Bourbons wird der Woodford Reserve Distillers Select in Pot Stills gebrannt und ist entsprechend voluminös im Geschmack.

Experimente sind erwünscht

Es gibt keine Vorschriften, was letztlich im Whisky Glas landet und es gibt immer wieder Barkeeper, die sich vom Bourbon wegbewegen, um den Whisky Sour für sich ein Stück weit neu zu erfinden.

Interessant sind hierbei zum Beispiel mit Scotch gemixte Sours. Hierbei kann man sich durch unterschiedliche Mischverhältnisse an den perfekten Whisky herantasten.

Tipp: Probieren Sie es mit einem Blended, Scotch, Zitronensaft und Rohrzucker in einem Verhältnis von 6/3/1,5.

Auch die Liebhaber der schottischen Whiskys sollen nicht grenzenlos enttäuscht werden. Es kann durchaus seinen Reiz besitzen, wenn die Rauchigkeit auf die Säure und Süße trifft. Einen Versuch wert sind Famous Grouse oder Loch Lomond. Letztlich entscheidet der Geschmack und weil eben dieser nun einmal verschieden ist, können wir nur Empfehlungen geben. Ihren Favoriten im Glas müssen Sie selbst herausfinden.

Das passende Glas für den Whisky Sour auswählen

Ein Whisky Sour wird bevorzugt in einem Tumbler Glas serviert. Das Glas sollte jedoch nicht zu groß gewählt werden, damit der Cocktail nicht buchstäblich im Glas verschwindet. Whisky-Tumbler können auch mit einer hübschen Dekoration versehen werden. Auch wenn der Whisky Sour gut ohne auskommt, ein hübscher Rand aus Rohrzucker wird mit Sicherheit gut ankommen. Die Cocktailkirsche bleibt weiterhin Geschmackssache.

Skeptiker werden nun vielleicht einwerfen, dass ein Tumbler nicht wirklich als ideales Gefäß für Whisky betrachtet werden kann. Tatsächlich wird man einen Single Malt nicht in einem Tumbler zur Verkostung anbieten, gingen doch durch die große Öffnung die Aromen viel zu schnell verloren. Bei den Cocktails findet der Tumbler jedoch durchaus seine Berechtigung. Sie können bequem auch größere Eiswürfel einfüllen und einfach entspannt genießen.

Tipp: Stilecht kann ein Bourbon auch aus einem Nosing-Glas genossen werden.

Die Vorteile des Whisky Tumblers auf einen Blick:

  • Breite Öffnung
  • Mehr Volumen
  • Zuckerrand kann gestaltet werden
  • Liegt gut in der Hand
  • Viel Platz für größere Eiswürfel
  • Dicker Glasboden hält das Eis länger im Glas

Die Geschichte des Whisky Sour

In einer peruanischen Zeitung wurde der mögliche Erfinder des Whisky Sour mit Eliott Stubb betitelt. Dieser soll den ersten Cocktail im Jahre 1872 gemixt haben. An dieser im Jahre 1962 von der Universidad del Cuyo veröffentlichten Story gibt es jedoch berechtigte Zweifel. In Wisconsin wurde bereits im Jahre 1870 in einer Zeitung auf die Zubreitung des Whisky Sour eingegangen. Laut historischer Dokumente liegen die Wurzeln des Cocktails in den 1860er Jahren.

Einigen wir uns darauf, dass der Whisky Sour in etwa zeitgleich mit dem Old Fashioned im ausgehenden 19. Jahrhundert in Umlauf kam. Es wird vermutet, dass der Cocktail damals nur erfunden wurde, um über den Geschmack von schlechtem Whisky hinwegzutäuschen. Damals gab es verschiedene Cocktails, die diesem Muster folgten und minderwertigen Schnaps mit Hilfe von Zitronensaft und Zucker aufwerteten.

Heute hat sich der Whisky Sour längst von diesen Klischees befreit und ist in eine eigene Liga aufgestiegen. Dort hat er viele Freunde und Liebhaber gefunden und lässt sich gerne feiern, ganz besonders am 25. August, dem ganz offiziellen “Whisky Sour Day” – Wohl bekomms!

 



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